Danckert poltert
"Gebt mir bitte die WM - aber ohne FIFA." Der Sportausschuss-Vorsitzende Peter Danckert prangert die "ungeheure Kommerzialisierung" der Fußball-WM an. In Deutschland eine WM zu veranstalten sei schön, aber im Stadtbild solle man das bitte nicht mitbekommen müssen.Mehr von dem Gepolter des Sozialdemokraten bei der Netzeitung
Mittwoch, 19.04.2006
FIFA will unpolitisch sein
Der grüne Euro-Parlamentarier Cohn-Bendit fordert, Iran von der FIFA-WM auszuschließen. Hintergrund sind die judenfeindlichen Hasstiraden von Irans Präsident Ahmadinedschad. FIFA-Sprecher Andreas Herren hält dagegen: "Bei politischen Problemen ist die internationale Gemeinschaft in der Pflicht, zu agieren und nicht die FIFA."Mehr dazu bei SpOn
Mittwoch, 14.12.2005
Frauen-Power: Merkel gratuliert Halmich und Menzer
(Berlin/Hamburg) Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat den beiden Profiboxweltmeisterinnen Regina Halmich (Karlsruhe) und Ina Menzer (Mönchengladbach) zu ihren Titelverteidigungen vom 3. Dezember gratuliert. In zwei Briefen an Halmich und Menzer schrieb Frau Merkel von einem ?herausragenden Erfolg?.Die Bundeskanzlerin schrieb weiter an Regina Halmich: ?Sie sind damit seit zehn Jahren ungeschlagen und haben erneut ihr sportliches und taktisches Können bewiesen. Ich gratuliere Ihnen herzlich zu dieser hervorragenden Leistung und wünsche für die kommenden sportlichen Herausforderungen weiterhin viel Erfolg, Ihnen persönlich alles Gute.?
Regina Halmich, die ihren WM-Titel am 3. Dezember gegen Elena Reid durch einen einstimmigen Punktsieg verteidigte und in der Spitze 7,75 Millionen Zuschauer im ZDF begeisterte, übergibt heute dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart ihre Originalhandschuhe und den Kampfmantel von ihrem 50. Profikampf.
Montag, 12.12.2005
Deutschland im Wahlfieber: Gesucht werden ab sofort die Starter für das BBL-ALLSTAR-Game
Deutschland im Wahlfieber ? vorgezogene Bundestagswahlen, dazu zwei Landtagswahlen. Wer noch nicht genug hat und Einfluss auf wichtige Personalentscheidungen nehmen möchte, dem bietet die Basketball Bundesliga (BBL) dazu ab sofort Gelegenheit.
Bis zum 10. Januar 2006 besteht die Möglichkeit, unter Basketball-Bundesliga.de die Starting Five des Nordens und des Südens für das traditionelle BBL-ALLSTAR-Game am 28. Januar 2006 festzulegen. Die zehn Spieler, die zum Stichtag die meisten Stimmen auf sich vereinigt haben, bilden die beiden Startformationen. Die restlichen sieben Akteure pro Team werden von den beiden Coaches benannt.
So einfach kann das sein! Wäre das auch ein Konzept für's Bundeskabinett?
Freitag, 02.12.2005
Fans: Vitali Klitschko geht in die Politik
Auf der Website der Klitschko-Brüder können Fans abstimmen, was Vitali in seiner zweiten Karriere tun wird. Momentan glauben 63.2%, dass der Ex-Weltmeister in die Politik geht.Samstag, 26.11.2005
Boxen bleibt Männersache
"Das Exekutivkomitee des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) lehnte am Donnerstag in Lausanne den Antrag des Internationalen Amateur-Boxverbandes (AIBA) ab, bereits bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking 32 Frauen in vier Gewichtsklassen in den Ring klettern zu lassen." (Netzzeitung)In allen anderen Sportarten gibt es selbstverständlich Wettbewerbe für Frauen und Männer. auch verschiedene Kampfsportarten sind darunter. Beim Boxen geht das angeblich wegen des nicht-olympischen Niveaus, das die Boxdamen der Welt liefern. Jacques Rogge sollte mal mit Regina Halma oder einer ihrer Kolleginnen in den Ring steigen und es auskämpfen, ob die Damen dabei sein dürfen. Dann wäre klar, wo der olympische Hammer hängt.
À propos Klarheit: Wenn es doch in allen anderen Sportarten Wettbewerbe für Frauen und Männer gibt, dann sollte man sich beim Boxen einfach entscheiden, ob es als Ganzes olympisches Niveau hat, oder nicht. Sonst müsste man viel mehr Feinkategorisierungen bei allen Sportarten vornehmen, etwa gewisse Gewichtsklassen in bestimmten Wettbewerbe außen vor lassen. Aber allein das Geschlecht bestimmt doch nicht die Qualität. Sehr unsportlich, liebes IOC!
Freitag, 28.10.2005
Richthofen: Der Sport besteht nicht nur aus der Ausrichtung von Highlights
(DSB PRESSE) Aus dem umfangreichen gemeinsamen Sportpolitischen Forderungskatalog, den der Deutsche Sportbund (DSB) und das Nationale Olympische Komitee (NOK) zur Bundestagswahl 2005 an die Parteien gesandt hatte, hat das DSB-Präsidium jetzt sechs Punkte hervorgehoben, denen eine besondere Priorität zukommen soll. Dabei geht es- um die Aufrechterhaltung der bisherigen Regelungen im Glücksspielwesen
- um die Verbesserung der Rahmenbedingungen des Leistungssports
- die Erweiterung des ?Goldenen Plans Ost? auf Gesamtdeutschland und
- um den Kampf gegen Doping.
Hinzu kommen Forderungen unter dem Motto ?Soziale Kompetenz durch den Sport? und die Belange der Deutschen Sportjugend, die als größte Jugendorganisation in Deutschland die jugendpolitischen Schwerpunkte ihres gesamtgesellschaftlichen Aufgabenkatalogs gemäß dem Jugendhilfegesetz einständig bearbeitet.
DSB-Präsident Manfred von Richthofen fordert von CDU/CSU und SPD, dass der Sport seiner Bedeutung entsprechend integraler Bestandteil der Koalitionsvereinbarung wird. Vor den Koalitionsgesprächen über Innen-, Gesundheits- und Sozialpolitik erklärte von Richthofen, allgemeine, unverbindliche Aussagen zum Sport, gepaart mit dem Hinweis, Deutschland werde ein guter Gastgeber bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sein, genügten nicht. ?Der Sport besteht nicht nur aus der Ausrichtung von Highlights?, sagte der DSB-Präsident. ?Er ist ein wichtiger gesellschaftlicher und sozialer Faktor, der auch im konstitutiven Regierungsprogramm festgeschrieben werden muss.?
Dienstag, 25.10.2005
Bewegung und Sport für Gesundheit unverzichtbar
Neues NRW-Konzept für gesundheitsorientierten Sport. NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf will gemeinsam mit dem LandesSportBund NRW (LSB) mehr für die Gesundheit der Menschen in NRW leisten. "Wir wollen das öffentliche Bewusstsein dafür schärfen, dass Bewegung und Sport für die Gesundheit unverzichtbar sind", erklärte der Innenminister in Düsseldorf bei der Vorstellung des "Handlungsprogramms 2015 Sport und Gesundheit für das Land Nordrhein-Westfalen".Mehr dazu unter:
http://www.im.nrw.de/pe/pm2005/news_1490.htm
Redetext Ingo Wolf:
http://www.im.nrw.de/pe/pm2005/news_1489.htm
Dienstag, 11.10.2005
Schwarzenegger zieht sich vom Bodybuilding zurück und kandidiert erneut als Gouverneur
Aufgrund von politischem Gegenwind zieht sich Arnold Schwarzenegger von seinen Aufgaben bei den Magazinen "Flex" und "M&F" zurück. Details dazu gibt es in der Sportrevue.Den anderen Teil seiner Karriere möchte der ehemalige Mister Universum aber weiterfolgen - SpOn berichtet, dass sich der gebürtige Österreicher erneut für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien bewirbt.
Donnerstag, 22.09.2005
Abstrakte Spielerverhandlungen
Sport ist so eine Sache. Als kleines Kind übt man keinen Sport aus, sondern man rennt oder geht bolzen. Dann ist man vielleicht im Verein und tingelt an den Wochenenden von Platz zu Platz, um sich mit Gleichaltrigen zu messen.Wenn man bei diesen Vergleichen ganz gut abschneidet, dann beginnen sich plötzlich die Erwachsenen für einen zu interessieren. Ganz plötzlich bekommt das, was mal als Spiel begann, einen gewissen Ernst, denn die Erwachsenen zahlen Geld dafür dass man spielt. Wird man dann noch besser, kann man sich aussuchen wo man hin will, entweder da hin, wo die Freunde spielen oder das Klima gut ist, oder dahin, wo das Geld winkt. In Deutschland ist das jedenfalls so. In der nordamerikanischen Eishockeyliga NHL ist das Prinzip auch so, allerdings besitzt der Klub, hat man erstmal unterschrieben, die Rechte. Dies bedeutet, er kann den Spieler im Wechselgeschäft als Wert nutzen. Es wäre also denkbar, auf die Bundesliga übertragen, dass die Bosse sagen, wir tauschen den Rosicky gegen Deisler. Am kommenden Samstag würde Deisler dann in schwarz-gelb auflaufen und der BVB würde auch das Gehalt für den Rest der Saison zahlen, Bayern das von Rosicky.
Genau an diese Willkür hat mich das Gebaren der Herren Politiker am Sonntag Abend und Montag früh erinnert. "Wir werden Verhandlungen mit allen Parteien aufnehmen." (außer der Linken, die sind so ein wenig der FC St. Pauli) Wenn die FDP nicht will fragen wir die Grünen und wenn die nicht wollen, na gut, dann fragen auch mal bei der SPD. Und ich möchte gern Kanzler werden (Kapitänsbinde). Vorbei die Zeiten, in denen klar war, dass man nie zum FC B oder zum HSV geht, als man stolz war für die Borussia zu spielen. Es wird klar, es geht nur um die Kohle, Einschaltquoten und Macht.
Einzig: Mit dieser Aufstellung holt Deutschland die politische WM nie ins eigene Land, das kann der Beckenbauer nicht auch noch machen, weil ihm glücklicherweise die Zeit fehlt.
Dienstag, 20.09.2005
Letzte Einträge
Christian Wörns ist 'ne Heulsuse
Olympia-Reporter: Bärtatzi war auch dabei
N24 Reporter testet Olympische Sportarten
Kategorien
Allgemeines
Basketball
Bundesliga
ConFed-Cup
DEL
Formel 1
Fußball
Golf
Leichtathletik
NHL-Eishockey
Olympia
Podcast
Radsport
Schach
Snooker
Sport ist Mord
Sportpolitik
Tennis
Tour de France
Basketball
Bundesliga
ConFed-Cup
DEL
Formel 1
Fußball
Golf
Leichtathletik
NHL-Eishockey
Olympia
Podcast
Radsport
Schach
Snooker
Sport ist Mord
Sportpolitik
Tennis
Tour de France
Kalender
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Bloggroll
