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"Wieder der Rittberger"

"oh, den hat sie verweigert..."
Gestern gab es die Kür im Eiskunstlauf und das war toll anzusehen, allerdings haben wir uns gefragt, ob die früher auch schon so oft gestürzt sind. Interessant als Einmal-im-Jahr-Zuschauer, wie schnell sich das Vokabular eines Kommentators abnutzt. Und natürlich, wie man diese Sprünge auseinanderhält - das einzige, was mir auffällt, ist dass die Läuferinnen in einige von vorne und einige von hinten springen.

 


Freitag, 24.02.2006

Olympia-Reporter: Bärtatzi war auch dabei


Von "billig" ist der Sprung zu Günter-Peter Ploog nicht weit. GP Ploog kommentierte heute im ZDF Eishockey. Nach seinem ersten Spiel heute nachmittag, ITA-CAN, bin ich felsenfest davon überzeugt, das GP Ploog NASN nicht abonniert hat und wenn er NHL auf PREMIERE guckt, dann straight die deutsche Tonoption wählt. Da war dann doch vieles, was sich drei Meilen gegen den Wind wie "angelesen" anhörte und die Aussprache der kanadischen Kufencracks ließ mitunter die Fußnägel hochklappen.

Was geht in so einem Reporter wie GP Ploog vor? Jahrelang war er einer der Eishockey-Kommentatoren beim ZDF und bei PREMIERE. Seit seiner Rückkehr gibt es Eishockey nur noch in Spurenelementen. Der Mann ist also in dieser Sportart nicht in Übung. Hat damit auch sein Interesse nachgelassen? Hat der Mann die NHL während der vorolympischen Saison überhaupt irgendwie auf dem Radar gehabt? Oder wäre es nicht so ein Fall von: "besser wäre es, einen Freien zu nehmen, der in Übung ist"?
 
Geselen bei allesaussersport und nachdem ich mir heute Kanada-Schweiz angeschaut habe, kann ich dem nur beipflichten. Da bemühen sich die Herren, jeden Osteuropäer so korrekt wie möglich auszusprechen, meinen aber offensichtlich, dass ihr Englisch ausreicht, um die Namen der Kanadier so vom Blatt zu lesen. Ich war ja froh, nicht mehr Jerromirr Jagger zu hören, aber Tott Bärtatzi ist echt die Krönung. Schönen Gruß, aber nicht jeder, der auf -ic endet, muss -itsch ausgesprochen werden. Und noch was, was Dogfoods Kritik bestärkt. Joe Sakic spielt schon seit fast 20 Jahren Eishockey. Den Namen kann man als Eishockey-Kommentator nicht nicht gehört haben.
Mal ganz davon abgesehen, dass man Eishockey nicht wie Fußball kommentieren kann. Es interessiert nur was auf dem Eis passiert, nicht, was die Spieler in den Sommerferien machen: Kommentieren, nicht interpretieren.

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Samstag, 18.02.2006

N24 Reporter testet Olympische Sportarten

Schöne Idee: N24-Reporter Florian Otto versucht sich in den Olympischen Sportarten, das ganze wurde auf Video festgehalten.

(via: Basicthinking)

 


Freitag, 17.02.2006

adidas schießt Farben-Bock


adidas spürt Puma im Nacken und schießt bei der Ausstattung der Athleten einen richtig dicken Bock. So kann man sich auch die Reputation versauen.
Die deutsche Biathletin Martina Glagow jubelte. Sie hatte soeben bei den Olympischen Winterspielen Bronze über 15 Kilometer geholt. Als sie aufs Siegertreppchen stieg, stutzten einige Zuschauer. Irgendetwas stimmte nicht. Auf ihrer Mütze prangten die Farben Schwarz-Gold-Rot, eindeutig die Farben der belgischen Nationalflagge. Die deutsche Variante wäre Schwarz-Rot-Gold gewesen. Glagow und andere deutsche Olympia-Teilnehmer haben aber nicht die Nationalität gewechselt, sondern dem Sportausstatter Adidas ist ein Fehler passiert.
Adidas ist zerknirscht

"Wir müssen die falsche Bedruckung der Mützen auf unsere Kappe nehmen", sagte ein Firmensprecher von Adidas. "Wir bedauern diesen Produktionsfehler zutiefst." Adidas hat bei einem Hersteller in der Schweiz neue Mützen bestellt und auf Eile gedrängt. Jetzt sind die neuen Kopfbedeckungen da und Deutsche wieder als Deutsche zu erkennen.

[ via: Nationalfarben-Konfusion bei Olympia | tagesschau.de ] Weiterlesen


Oh Canada

7:2 gewinnt Canada gegen Italien und zeigt, dass es was werden könnte. Die USA dagegen "patzen" gegen Lettland. Endlich mal wieder großes Eishockey zu angenehmen Zeiten. Gewinnt Canada Gold? Noch werden Wetten angenommen...:-)
 


Mittwoch, 15.02.2006

Weird Johnny Weir: Wie wird im Eiskunstlauf bewertet?

Wenn man den ganzen Tag unterwegs ist, schaut man abends gern ein wenig TV. Ich zumindest. Gestern lief Eiskunstlauf der Männer. Nicht unbedingt meine Lieblingssportart, aber weil ich ja Eishockeyfan bin, habe ich mir ein paar Läufer angeschaut. Und bin erstaunt, wie die Kampfrichter bewerten. Zunächst lief ein Schweizer. Der hat zwar einen dreifachen nur zweifach ausgeführt, aber ansonsten sehr geil. Die Beinarbeit war einzigartig, es kam mir vor als ob in dem Drei-Minuten-Auftritt über 3000 einzelne Bewegungen waren. Danach kam Johnny Weir, laut Kommentator ein Exzentriker. Sein Kostüm war schon mal eine sechs, es sah aus, als hätte er es aus einer Damenumkleide geklaut. Darüber hinaus lief er wie auf Schienen, sehr mechanisch sein Programm abspulend. Meiner Meinung nach wenig Ausdruck und zu wenig Details. Die Musik war der Sterbende Schwan und lieferte wenig Rhythmusgrundlage. Also, klar die schwächere Darbietung, doch laut Kampfrichter besser. Komisch, oder?